Kristoffersson-Show in Riga –
sechster Sieg in Folge

Johan Kristoffersson siegt auch in Riga – der Titel ist zum Greifen nah
Er hat es schon wieder getan: Johan Kristoffersson (S) vom Team PSRX Volkswagen Schweden hat auch den neunten Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) im lettischen Riga gewonnen. Der schnelle Schwede im Polo R Supercar war ein weiteres Mal das Maß der Dinge. Mit dem achten Saisonsieg hat Kristoffersson seine Bestmarke aus 2017 übertroffen. Durch den erneuten Triumph baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung massiv aus und führt nun mit 254 Zählern vor Landsmann Mathias Ekström (181). Dadurch ist der Meister-Triumph zum Greifen nah. Kristofferssons Teamkollege Peter Solberg (N), der das Finale knapp verpasste, liegt mit 175 Punkten derzeit auf Platz fünf und nur einen Punkt hinter Sébastien Loeb (F).

Kristoffersson hatte bereits die Qualifyings deutlich dominiert, gefolgt von Loeb und Ekström. Ein dritter Platz im dritten Qualifying am Sonntag beeindruckte Kristoffersson nicht – er legte im vierten Durchgang gleich eine neue Bestzeit hin. Im Finale setzte sich der Schwede „powered by Volkswagen“ eindrucksvoll gegen Ekström und Loeb durch.

Der nächste Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft findet vom 29. bis 30. September in Austin (USA) statt.

Johan Kristoffersson (S), Volkswagen Polo R Supercar #1
„Was für ein großartiges Rennwochenende hier in Riga. Im vergangenen Jahr habe ich hier meinen ersten WM-Titel geholt. Es hat sich toll angefühlt, wieder hier zu sein. Das Qualifying war hart – zum Glück konnte ich Loeb im ersten Durchgang um neun Tausendstel schlagen. Mein Polo hat sich die ganze Zeit über fantastisch angefühlt, und unsere Pace war durchgängig sehr gut, auch wenn ich mir zwischendurch einige kleinere Schnitzer geleistet habe. Ein großer Dank an das ganze Team, das dieses tolle Resultat hier ermöglicht hat.“

Petter Solberg (N), Volkswagen Polo R Supercar #11
„Lettland ist und bleibt schwieriges Terrain für mich. Das war jetzt das dritte Jahr in Folge, dass es hier nicht geklappt hat. Was schade ist, denn unsere Pace war eigentlich gut – nur kam ich nie dazu, sie richtig zu nutzen. Ich hatte viel Verkehr und habe dann in den Zweikämpfen zu viel Zeit eingebüßt. Im Halbfinale gab es dann plötzlich einen harten Treffer von hinten, sodass ich in die Wand gerutscht bin und das Finale verpasst habe. Aber ich freue mich natürlich sehr für Johan. Es ist fast schon unnormal, was er hier für Ergebnisse zeigt. Ich bin sehr stolz darauf, mit ihm in einem Team zu fahren.“